Am 3.12. fällt die Entscheidung

Unterstützung für Start-ups: Bewerbung auf eine EXIST-Potentiale-Förderung durch die EBS Universität und die Hochschule Geisenheim

Am 3.12. fällt die Entscheidung

Ende August 2019 endete die Bewerbungsfrist für den EXIST-Förderungsantrag des BMWi-Förderwettbewerbs. Das Strascheg Institut für Innovation, Transformation und Entrepreneurship (SITE) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat in Kooperation mit der Hochschule Geisenheim einen gemeinsamen Förderantrag gestellt. Von den insgesamt 220 eingegangen Anträgen deutscher Hochschulen und Universitäten fallen 128 auf den Bereich „Potentiale heben“ – der Bereich, der maßgeblich für die beiden Hochschulen im Rheingau interessant ist. Bei der EXIST-Förderung handelt es sich um eine themenspezifische Förderung, die Hochschulen und ihren Gründungsnetzwerken die Chance gibt, sich inhaltlich weiter zu verbessern und ihre gründungsfördernden Maßnahmen umzusetzen.

Die wirtschaftliche Bedeutung und die Popularität von Start-ups an sich hat über die letzten Jahre stetig zugenommen. Nicht selten wollen Studierende nach ihrem Abschluss direkt selbst gründen. Der Kooperationsantrag ist vor allem sinnvoll, weil sich beide Hochschulen mit ihrem Wissen und Stärken komplementär ergänzen: Während die EBS Universität betriebswirtschaftliches und juristisches Know-how mitbringt, lässt die Hochschule Geisenheim vor allem Wissen aus Weinbau und Getränkewirtschaft miteinfließen. Ein erfolgreicher Förderantrag würde die zwei – gerade im Vergleich mit anderen – kleineren Hochschulen mit einer hohen internationalen Prägung besonders die Rheingau Region nachhaltig stärken.

Mit einer erfolgreichen Förderung würde die sog. Gründungsfabrik im Rheingau in der Waas.schen Fabrik in Geisenheim Einzug finden. Dafür haben die beiden Hochschulen bereits ein gemeinsames Konzept ausgearbeitet: In unterschiedlichen Programme steht die Förderung von Gründer*innen und Gründungsinteressierten im Vordergrund. Neben Coachings können Gründer*innen auf ein Angebot von Arbeitsräumen und Co-Workingplätzen zurückgreifen. Im Existenzgründerprogramm bekommen Gründungsinteressierte Entrepreneurship-Grundlagen und Tipps & Tricks von der Idee bis zur Vermarktung vermittelt. Dafür wurden Kurse für eine Ringvorlesung speziell konzipiert, welche nach Abschluss auch zertifiziert werden. Viele Förderer aus der Region und der Umgebung haben dem Projekt ‚Gründungsfabrik Rheingau‘ bereits ihre Unterstützung zugesichert. Diese ist sehr vielfältig und reicht von der Hilfe mit dem Business Plan, bis hin zur Hilfe mit der Steuer, Coaching und Networking. Neben Inkubatoren sind auch Akzeleratoren und Business Angels Teil des Netzwerkes, die der Gründungsfabrik ihre Unterstützung zugesichert haben.

Beide Hochschulen würden stark von einem Zuschlag für ihr Projektvorhaben profitieren. Nicht zuletzt erhoffen sich beide Partner, dass die Region des Rheingaus nachhaltig gestärkt und für Gründer und Externe an Attraktivität zunimmt. Die Entscheidung über eine etwaige Förderung geschieht im November 2019 durch eine Experten-Jury. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 3. Dezember 2019 durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bekannt gegeben.

Jetzt gilt es: Daumen drücken!

Logo