Sicherheit von Familienunternehme(r)n

Deutsche Familienunternehmen haben vieles, was es zu berücksichtigen gibt. Insbesondere führt die enge Verknüpfung von Unternehmen und Unternehmerfamilie in Schadensfällen zu Konsequenzen auf beiden Seiten.

Sicherheit von Familienunternehme(r)n

Herausforderung und Zielsetzung:

Die Studie „Sicherheit von Familienunternehme(r)n“ will Gesellschafter und deren Familien für das Thema „Sicherheit“ sensibilisieren und ihnen eine objektive Auseinandersetzung damit erleichtern. Denn Sicherheit wird bereits maßgeblich durch die Beschäftigung mit dem Thema selbst produziert. So werden einerseits spezifische Gefährdungen für Familienunternehmer und ihr persönliches sowie berufliches Umfeld erhoben und andererseits Strategien und Maßnahmen zu deren Bewältigung aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Darstellung von Best-Practices und möglichen Ansprechpartnern im Gefährdungsfall.

Vorgehensweise: Im Rahmen des Forschungsprojekts soll die gefühlte und tatsächliche Gefährdungslage von Familienunternehmern einschließlich ihres persönlichen und beruflichen Umfeldes im Sinne einer Bestandsaufnahme erhoben sowie mögliche Präventions- und Schutzmaßnahmen aufgezeigt werden. Jegliche Ereignisse, die eine mittelbare oder unmittelbare Gefährdung des Familienunternehmers oder seines Umfelds darstellen, sollen dabei erfasst werden.

Entlang von fünf Leitfragen fasst die Studie einen breiten Fundus von Experten- und Betroffenenwissen aus den unterschiedlichsten Schwerpunktbereichen der Sicherheit zusammen. Zur Gewinnung der erforderlichen Erkenntnisse verfolgt die Studie einen qualitativ-explorativen Ansatz. Die aus den einzelnen Quellen gewonnenen Erkenntnisse wurden zur Validierung trianguliert und abschließend mit dem studienbegleitenden Expertenbeirat der Stiftung Familienunternehmen reflektiert.

Kernelemente der Datenerhebung sind: • Gespräche mit Familienunternehmern und ihren internen Sicherheitsexperten bzw. Sicherheitsverantwortlichen. • Ergänzende Gespräche mit vermögenden und exponierten Personen. • Gespräche mit Sicherheitsexperten von Sicherheitsdienstleistern sowie Sicherheitsbehörden und -organen. • Gespräche mit Sicherheitsverantwortlichen börsennotierter Unternehmen bzw. Konzernen. • Ergänzt werden die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse um Auswertungen vorhandener Publikationen und Statistiken.

In enger Zusammenarbeit mit dem Expertenbeirat der Stiftung Familienunternehmen werden die Erkenntnisse diskutiert, vertieft und zu einem ganzheitlichen Leitfaden vervollständigt.


Auftraggeberin: Stiftung Familienunternehmen

Team: Prof. Dr. Christian Landau, Prof. Dr. Christoph Georgi, Dr. Jürgen Harrer, Julia Giessler

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