SITE Mitarbeiterin gewinnt Förderung ihres Sozial-Projektes in Namibia

Bewerbung um Unterstützung der Ombili-Foundation hatte Erfolg

SITE Mitarbeiterin gewinnt Förderung ihres Sozial-Projektes in Namibia

Im Januar diesen Jahres wurde vom Mutterkonzern der EBS Business School, der SRH-Holding, ein Projekt mit dem schönen Namen „Teil Dein Glück“ ausgeschrieben.

Hierbei ging es um eine Unterstützung von sozialem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bewerben konnte sich jeder, der sich ehrenamtlich in Projekten zu den Themen „Bildung, Gesundheit & Geflüchtete“ engagiert.

Vom SITE hatte sich Carmen Grahn (Academic Manager) um eine finanzielle Unterstützung „ihres“ Projektes in Namibia beworben. Sie ist hier Patin eines kleinen Mädchens und konkret ging es bei der Förderung um die Anschaffung eines Laptops und eines Beamers für Schulungszwecke, aber auch für gelegentliche „Film-Vorführungen“ für das gesamte Dorf.

Hierzu Carmen Grahn: „Gerne möchte ich mein Glück mit möglichst vielen teilen. Mein Glück heißt Roise Nkasi und ist fast 3 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf namens "Nepara", das zur "Ombili-Foundation" in Namibia gehört. Ombili bedeutet übersetzt "Frieden" und die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Volk der San (auch Buschleute genannt), einer der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die Möglichkeit zu eröffnen, einerseits ihre Kultur und soziale Identität zu erhalten und gleichzeitig den Übergang in ein modernes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ich selbst hatte vor einigen Jahren auf einer Reise durch Namibia ersten Kontakt zu den San. Tief beeindruckt von Land und Menschen habe ich mich anschließend ausführlicher über Kultur und Geschichte dieses Landes informiert. Auch wir Deutsche spielen ja in der Geschichte Namibias eine nicht ganz unbedeutende, aber leider nicht allzu rühmliche Rolle. Insbesondere der Volksstamm der San hat mich fasziniert. Einem friedlichen Volk von Jägern und Sammlern, die in absolutem Einklang mit der Natur lebten, wurde nach und nach die Lebensgrundlage entzogen.

Im Rahmen meiner Recherchen bin ich dann auf die Ombili-Stiftung bzw. den Freundeskreis Ombili e.V. gestoßen. Seitdem unterstütze ich den Verein.

Vor einigen Wochen war ich nun selbst in Ombili und konnte „live und in Farbe“ sehen, wie die Bedingungen dort sind. Ich habe mein Patenkind und deren Familie persönlich kennengelernt. Die Lebensbedingungen dort sind für uns kaum vorstellbar. Trotzdem sind die Menschen dort so fröhlich und zufrieden.

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Der Besuch dort hat mich zutiefst beeindruckt und ich bin sehr dankbar, dass dieses Projekt unterstützt wurde. Herzlichen Dank!

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