Dr. Fabian Futterer

Auf ein Wort mit Dr. Fabian Futterer und seiner Dissertation in Geschäftsmodellinnovation

Dr. Fabian Futterer

In einer sich wandelnden und wettbewerbsintensiven Zeit können Unternehmen durch Geschäftsmodellinnovation aus dem intensiven Wettbewerb heraustreten und Wettbewerbsvorteile für sich generieren, um nachhaltigen Unternehmenserfolg zu realisieren. Nokia, ein früherer Hersteller für Gummistiefel und-schläuche, wurde zum weltgrößten Mobilfunkgerätehersteller. Etablierten Marken wie Karstadt und Quelle sahen sich mit ihren traditionellen Geschäftsmodellen hingegen mit turbulenten wirtschaftlichen Situationen konfrontiert.

Die Mitarbeiter des SITE befassten sich wiederholt erfolgreich mit der Forschung und Entwicklung von Geschäftsmodellinnovation. Jüngst schloss Herr Dr. Fabian Futterer mit großem Erfolg sein Dissertationsprojekt zu Business Model Innovation as silver Bullet in the Competitve Landscape – Conceptualization, Entrepreneurial, Antecedents, and Performance Effects ab.

Wir nutzen hiermit die Gelegenheit, ihn und sein Dissertationsprojekt kurz vorzustellen:

Womit hast du dich in deiner Dissertation befasst?

In meiner Dissertation habe ich mich mit Geschäftsmodellinnovationen befasst. Damit habe ich an frühere Arbeiten zu diesem Thema angeknüpft und mittlerweile arbeiten wiederum einige andere Doktoranden ebenfalls an diesem Thema weiter. Konkret habe ich mich damit befasst, was unter den Konzepten „Geschäftsmodell“ und „Geschäftsmodellinnovation“ eigentlich zu verstehen ist, über welche Verhaltensweisen im Unternehmen sich Geschäftsmodellinnovationen herbeiführen lassen und wie sich Geschäftsmodellinnovationen auf erfolgskritische Unternehmensgrößen auswirken. Mit Freude habe ich dabei wahrgenommen, dass das Thema nicht nur in der Wissenschaft, sondern vor allem auch in der Praxis auf reges Interesse stößt.

Wie geht es für dich weiter bzw. wo siehst du dich in Zukunft?

Ich habe meinen Promotionsprozess im September letzten Jahres abgeschlossen, seitdem bin ich als PostDoc am Institut. Nach reiflicher Überlegung habe ich aber schließlich beschlossen, die wissenschaftliche Karriere zunächst nicht weiter zu verfolgen, sondern erstmal „Praxisluft“ zu schnuppern. Entsprechend bin ich derzeit auf der Suche nach einer neuen Herausforderung außerhalb des Instituts. Dabei interessiert mich insbesondere eine beratungsnahe Tätigkeit, branchenspezifisch präferiere ich die Automobilindustrie und örtlich den Großraum Stuttgart (meine geliebte Heimat ). Alles was darüber hinaus folgt lasse ich schlicht auf mich zukommen.

Was macht das SITE für dich speziell bzw. was aus deiner Promotionszeit wirst du nicht vergessen?

Das Erste was mir in den Sinn kommt wenn ich an die Promotionszeit bzw. die Arbeit am SITE denke ist die gesunde Mischung aus Professionalität und freundschaftlicher Kollegialität. Jeder einzelne arbeitet hart in seinen Projekten und insbesondere an der Dissertation als „eigenem Baby“. Daneben unterstützen sich aber die Kollegen in einer Art und Weise wie ich es sonst eher selten gehört oder gesehen habe. Nicht nur, dass man sich inhaltlich unter die Arme greift wo möglich, sondern auch dass man sich persönlich austauscht, Freundschaften schließt und die Freizeit miteinander verbringt. Beispielhaft seien das wöchentliche Fußball, gemeinsame Abende am Weinstand oder Doktorandenausflüge nach Sofia oder Athen genannt.


Kontakt: (Dr. Fabian Futterer)[https://www.ebs.edu/de/person/fabian-futterer] fabian.futterer@ebs.edu 0611 7102 1332

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