Weiterer SITE-Alumnus: Benedikt Schnellbächer erfolgreich promoviert

Am 18. Juli hat Benedikt Schnellbächer seine Dissertation mit dem Titel „Exploring individual ambidexterity - Antecedents, effects and contextual determinants of exploration and exploitation behavior“ im Rahmen der Disputation erfolgreich verteidigt.

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Benedikt Schnellbächer untersuchte in seiner Dissertation wie Unternehmen fit gemacht werden können, gleichzeitig radikale und inkrementelle Innovationen zu verfolgen (Ambidexterität).

Empirische Studien haben bereits herausgefunden, dass die Fähigkeit beide Arten von Innovationen zu verfolgen, zu positiven Performance-Effekten führt. Die Dissertation von Herrn Schnellbächer konnte nun aufzeigen, wie einzelne Personen Ambidexterität verfolgen können und welche Effekte dies auf die Organisation hat.

In der ersten Studie der kumulativen Dissertation wird gezeigt, dass sowohl kulturelle Einflüsse als auch eine entsprechende Organisationstruktur einen positiven Einfluss auf individuelle Ambidexterität haben und dass diese zu positiver Team- und Department-Performance führt. Die zweite Studie demonstriert, dass ambidextere Wissenssuche und Wissensangebot zu größeren Performance-Effekten führt als gewöhnliche Wissenssuche bzw. Wissensangebot. Schließlich zeigt die dritte Studie auf, wie unterschiedliche psychologische Dispositionen von Managern das ambidextere Verhalten von Arbeitnehmern beeinflussen.

Die Beiträge aus Herrn Dr. Schnellbächers Dissertation stoßen nicht nur in der Wissenschafts-Community auf reges Interesse, sondern sind auch insbesondere für die Unternehmenspraxis, die sich unter enormem Innovationszwang sieht, hoch relevant.

Herr Dr. Schnellbächer und die Prüfungskommission. Von links nach rechts: Prof. Dr. Ronald Gleich, Prof. Dr. Sven Heidenreich, Dr. Benedikt Schnellbächer, Prof. Dr. Arne Buchwald, Prof. Dr. Richard Raatzsch

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